Donnerstag, 1. Dezember 2011

Schule: Altersdurchmischtes Lernen mit klaren Strukturen


Dieses Thema sollte in der Schule von morgen von Grund auf neu durchdacht werden. Gehen wir davon aus, dass künftig Lehrerteams Klassen unterrichten werden und bauen wir darauf auf, dass künftige Klassenzimmer mit Minimalgrössen um 90 m2 wirkliches Lernen ermöglichen, dann sollte auch der Begriff altersdurchmischtes Lernen eine Qualität werden. Dazu eine bekannte und eine neue  Definitionen:

a)      Klassen werden mit Schülerinnen und Schülern aus 2 – 3 Jahrgängen durchmischt, verändern ihre Zusammensetzung also jedes Jahr, indem ein Jahrgang aus- und ein neuer Jahrgang eintritt, während 2 Jahrgänge in der Klasse  verbleiben. Wir nennen dies Mehrklassenschule.

b)      Die unterschiedlichen Lernfähigkeiten, der unterschiedliche Entwicklungsstand von Schülern im Einklassensystem bringen es mit sich, dass auch das Lerntempo unterschiedlich ist, einzelne Schüler in 2 Jahren das schaffen, was andere in drei  Jahren knapp erreichen. Dabei ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass bei diesen „schnellen“ Schülern ein oder zwei  Jahre später ein Durchhänger kommt, während die ehemals „Langsamen“ plötzlich flott vorankommen. Es gibt also verschiedene Leistungsniveaus und daraus resultiert ein unterschiedlicher Leistungsstand. Bisher hat Schule zu diesem Thema den gangbaren Mittelweg gesucht, was zu permanenter Unter- oder Überforderung eines Grossteils der Klasse geführt hat.

Während die Mehrklassenschule derartige Leistungsschwankungen einzelner Schüler bis zu einem gewissen Grade abzufedern vermochte, stiess diesbezüglich das alte Einklassensystem sehr schnell an seine Grenzen.
 Repetition oder Anschluss verlieren, das waren die Konsequenzen. Ein weiterer, ganz kritischer Punkt muss hier ebenfalls beleuchtet werden:

Schule: Das Schulzimmer - Schwitzkasten mit 64 – 72 m2


Ich erinnere mich an mein erstes Schulzimmer als Lehrkraft. Ein monumentales , dreistöckiges Sandstein-Schulhaus aus dem Jahre 1912 thronte da auf einem Hügel. Den Abschluss machte zuoberst  ein schmuckes Türmchen. Klassenräume mit rund 90 m2 und eine imposanten Raumhöhe. Beeindruckend.

Was für ein Unterschied zu den Räumen, in welchen ich noch unterrichtet wurde. Neubau 1960, modellhafte Architektur in Schweizerkreuzform, in einer ganzen Region umgesetzt,  Schulzimmer mit 60 m2 und beinahe dreissig Schülern.  Zwei Quadratmeter pro Kind und entsprechend war dann auch die Luft  im Raume, wenn zwei Lektionen vorüber waren.  Die Sekundarschule bestand aus einem Altbau aus der Jahrhundertwende und einem Neubau, in welchem es platzmässig ebenfalls  recht eng zu und her ging. Auch hier war im Winter selbst in den Morgenstunden Gähnen angesagt, wenn die zweite Lektion sich dem Ende zuneigte. Mit Müdigkeit hatte das nichts zu tun, sehr wohl aber mit Sauerstoffmangel und zwei Stunden auf dem Stühlchen sitzen.

Gut, damals „floss“ Bildung massgeblich über die Lehrkraft in unsere Köpfe und als highlight wurde vielleicht mal eine gigantische Maschine namens Episkop hereingerollt, welche Bilder aus einem Buch an eine Leinwand projizierte und ganz selten mal konnten wir im Biologiezimmer  des Altbaus mit der nach hinten erhöhten Fixbestuhlung einen Film anschauen. Das war dann schon ein grosses Ereignis. Später kamen noch Dia-Serien dazu. Das wars an Technik. Trotz dieser technischen Einöde, schon damals gab es gute Lehrer, welche zu fesseln vermochten und andere, welche ihren Stoff herunterspulten.

Dienstag, 29. November 2011

Ruhezone oder: Wo ist das Grüezi geblieben?


Wieder einmal befinde ich mich in der Schweiz, welche ich seit nun 8 Jahren nur noch sporadisch besuche. Flughafen Kloten, einsteigen in die S2 kurz nach Ladenschluss. Der Zug wird mich ins Stadtzentrum von Zürich und dann nach Pfäffikon bringen. Ja, der öffentliche Verkehr in der Schweiz darf sich schon sehen lassen. Eindrücklich, was da in 15 Minuten alles an Zügen  auf den 4 Geleisen des Flughafenbahnhofs anhält und wieder abfährt.  Dann gibt es noch Abteile auf Fernzügen, welche speziell mit Ruhezone gezeichnet sind.. An alles ist gedacht.

Mein Zug bringt mich in 10 Minuten in den Hauptbahnhof Zürich, wo sich die Abteile leeren und natürlich gleich wieder neu belegt werden. Es entsteht ein interessantes „Lademuster“.  Zuerst schnappt sich mal jeder Passagier einen Platz in einem leeren Viererabteil. Anschliessend erfolgt die Diagonalvariante, also sich nicht gegenüber dem bereits sitzenden Fahrgast platzieren, sondern gegenüber dem leeren Platz neben dem Fahrgast. So, damit ist das Viererabteil eigentlich gefüllt und man kann es sich bequem machen.

Wer nun zusätzlich Platz einfordert, scheint eher ein Störefried zu sein, jedenfalls lassen Mimik und eher widerwilliges Gerutsche des 50% Viererabteils darauf schliessen. Sollte dann auch noch eine vierte Person dazu kommen, dann war das wohl kein guter Reisetag, unterstelle ich mal.

Schule von morgen: Unterrichtet von Klassenlehrerteams!


Ich möchte jetzt eine Lern- und Lehrform umreissen, welche auf den ersten Blick völlig realitätsfremd und nicht realisierbar erscheint, bei genauerem Hinschauen jedoch objektiv unbestreitbare Vorzüge hat. Diese wurden  immer wieder mit dem Argument „zu teuer“  vom Tische gewischt, ohne weiter darauf einzugehen.  Stattdessen  hat man Alternativen entwickelt, welche in ihrer Gesamtheit viel teurer sind, und da  man dafür vielfach einen anderen Kostenträger gefunden hat, macht die Schule bereitwillig mit.

Weg vom 1-Lehrer-Denken, hin zum Klassen- Lehrerteam

Es ist nirgendwo begründet, weshalb die Lehrform  „ein Lehrer eine Schulklasse“ effizient sein soll. Das war einfach schon immer so und trotz Fachlehrern, methodischen Reformen, neuen Lehrmitteln etc. hat sich an diesem Dogma so gut wie nichts geändert. Dabei gibt es gerade heute viele Argumente, diese alte Struktur aufzulösen, denn:

Mittwoch, 23. November 2011

Schule: Kita+Ganztagesbereich+Schule?

Ein Einschub aus aktuellem Anlass:


In einem früheren Beitrag habe ich die Zusammenfassung von KiTa unter einem Dach mit der Volksschule (mit Tagesstruktur) als ein Modell der Zukunft angeregt. Dies erscheint insofern logisch, als viele Quartiere und Gemeinden unter klar rückläufigen Schülerzahlen leiden. Zugleich fände die hektische Betriebsamkeit von Schule zu Mittagstisch zu Tagesbetreuung etc. ein Ende. Logischerweise gehört dazu, dass in einem solchen Falle diese Angebote durch die Schulleitung koordiniert werden.


Sowas kann man über Jahre in Fachgremien planen und am Ende ("aus pädagogischen Erwägungen"wieder verwerfen, vielleicht tatsächlich realisieren und tausend Grüne anführen, weshalb das so nicht geht. (Raumprogramm, Organisationsstrukturen Schule, Vorschule, Kita etc.zu unterschiedlich und Personal verschiedenen Obrigkeiten unterstellt) All das ist richtig nur: wenn man an dieser Argumentation festhalten will, dann muss man Schule nicht mehr reformieren, sondern zementieren. Genau auf diesem Punkte sind wir teilweise. Ein aktuelles Beispiel:

Montag, 21. November 2011

Türkei: Wirtschaftstiger mit wackligen Zähnen (2)

Der Zufall will es, dass am heutigen Tage die Isanbul-Börse einen scharfen Absturz um -3,16% erlebt hat, damit seit Mitte letzter Woche um beinahe 10% Verluste zu verzeichnen hat. Zugleich verliert die TL nicht nur gegenüber dem Dollar, sondern auch gegenüber dem eher schwachen und Krisen gebeutelten   € deutlich. Der Dollar steht auf Rekordhoch von 1.85 und auch der Euro liegt knapp bei 2.50 TL. Somit sind Einfuhren in die Türkei und dazu gehören Treibstoff und Gas erneut unheimlich teuer geworden, was natürlich an die Konsumenten weitergereicht werden wird.  Damit knüpfe ich an meinem vorangegangen Beitrag an, welcher mit dem Auseinanderklaffen von Löhnen und Lebenshaltungskosten geendet hat. Zu beantworten ist die Frage, woher denn dieses gewaltige Wachstum finanziert wird.

Wachstum auf Pump

Wer schon länger in der Türkei lebt, hat sich an das Phänomen des Schuldenmachens gewöhnt. Anstehen an der Supermarktkasse, wo jemand  nach zwei erfolglosen Versuchen nun mit der dritten Kreditkarte  einige Lebensmittel im Werte von 6 TL bezahlen will.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass vor jedem grösseren Feiertag alle Banken Kreditkampagnen fahren. Dieses Jahr: 7000 TL für 7 TL täglich (während 3 Jahren!). Der nächste Privatkredit wird angeboten zum Neujahr, dann kommt eine Durstrecke bis in den Sommer, nein Muttertagskredit gibt es auch noch, worauf das Zuckerfest folgt, im Anschluss daran das Opferfest. Dazwischen noch eine Woche Urlaub, natürlich auf 12 Monate abgestottert, evt. der neueste Flachbildschirm ( da hat man 24 Monate gewählt) und daneben laufen noch Kredite fürs Auto und den Festtagskredit vom Vorjahr usw.

Türkei: Wirtschaftstiger mit wackligen Zähnen (1)

In verschiedenem Zusammenhang wird die Türkei als schnell wachsende Wirtschaftsmacht und politisch immer wichtiger werdendes Schwergewicht im Nahen Osten gehandelt. Die türkischen Politiker selbst bringen ihr Land im Zusammenhang mit den EU-Verhandlungen auch immer wieder als Wirtschaftsankurbler ins Spiel. Wenn man sich in den letzten Jahren die Noten und Bewertungen in einschlägigen Handelsblättern angeschaut hat, so stand die Türkei, was Finanzpolitik und Wirtschaftswachstum betrifft,  eigentlich immer makellos da. Dies alles wird fleissig nachgebetet, ohne etwas genauer zu recherchieren, wie denn dieses Wachstum zustande gekommen ist. Richtig ist, dass die Türkei ein bevölkerungsmässig schnell wachsendes Land ist, was natürlich an sich schon Wirtschaftswachstum generiert. Allerdings bereitet den Behörden die Tatsache, dass auch hier die Geburtenzahlen rasant schwinden, einiges Kopfzerbrechen und der egierungschef bringt das so auf den Tisch: Wenn die Türkei weiterhin erfolgreich wachsen wolle, brauche man pro Familie im Durchschnitt mindestens drei Kinder...

Sonntag, 20. November 2011

7 Milliarden Menschen

Letzte Woche wurde dieses Ereignis symbolisch gefeiert und natürlich auch viel dazu geschrieben. Dieses Video macht vielleicht mehr bewusst, als noch so manche gescheite Spalte.


Türkei: Sich irgendwie über die Runden bringen

Viel war zu lesen in den letzten Monaten über den "Tigerstaat" Türkei, welche in Sachen Wachstumsraten selbst den Chinesen den Rang abzulaufen droht. Zweifellos ist viel passiert in den letzten Jahren, was alle bestätigen können, die die Türkei als Urlaubsland kennengelernt haben oder aus geschäftlichen Gründen sich regelmässig in den grossen Ballungszentren aufhalten.

Als Kontrast dazu eine Ali-Geschichte

Die Protagonisten können Mehmet, Ismet, Kerim heissen, zu finden sind sie ausserhalb der Städte in den Dörfern. Sie betreiben Kleinlandwirtschaft zwecks Selbstversorgung, teilweise gehen sie zusätzlich einem Nebenerwerb nach, um beispielsweise den Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, was in der Türkei sehr teuer ist.

Freitag, 18. November 2011

EU-Schuldenländer: Wenn Schulden abnehmen und trotzdem zunehmen

Wir haben uns im Laufe der Zeit daran gewöhnt, Meldungen weitgehend unbesehen zu übernehmen und wiederzugeben. So zum Beispiel die Meldung, dass die Staatsverschuldung Deutschlands 2011 um voraussichtlich 1,3% sinken soll. Das ist doch toll, endlich weniger Schulden.

Weit gefehlt! Dieser Wert gibt die Schulden im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt an. Wenn dieses also um 2% wächst, dürfen auch die Schulden weiter steigen, also zunehmen. Sofern die Wirtschaft wächst...

Auf Google habe ich eine interessante Zusammenstellung gefunden und ich erlaube mir zwei Ansichten zu verlinken:

Deutschland: Wachstum um jeden Preis, sonst.....

In einem Beitrag anfangs November habe ich mich mit dem Lohndumping Deutschlands während der letzten 10 Jahre befasst und die daraus entstehenden Folgen aufgezeigt. Es ging dabei um die Tatsache, dass, entgegen den EU-Vorgaben, Löhne weit unter den festgesetzten Richtlinien bezahlt wurden und Deutschland damit im Zehnjahresvergleich von allen EU-Staaten die tiefsten Lohnerhöhungen ausgerichtet hat.( Abbildung 2 beachten).

Zusammen mit den vielen Mini-, 400 €-, 1€-Jobs und "Ich AG"s ist ein Lohnkostenvorteil von 10-15% gegenüber den Ländern entstanden, welche sich innerhalb der EU-Leitlinien bewegt und anständige Löhne bezahlt haben. Deutschland wurde von der OECD wegen dieses Vorgehens mehrfach gerügt.

Folge war und ist, dass man in Deutschland von einer boomenden Wirtschaft spricht, während andere Nationen von Jahr zu Jahr mit negativen Zahlen aufzuwarten beginnen. Dass aber trotz dieser blendenden Wirtschaftsdaten die Verschuldung weiter steigt, obwohl daneben im Bereiche Bildung und Soziales (trotz sich abzeichnender sozialer Spaltung des Landes) auf Teufel komm raus gespart wird, das müsste zu denken geben. Die kommenden Jahre werden der Staatskasse ein bisher noch nie da gewesenes Loch im Bereiche Rentenausgleich bescheren, da Millionen Menschen genau wegen dieser Lohnpolitik nicht mal auf eine Mindestrente von 650 € kommen und bezuschusst werden müssen.

EU- Sparprogramme: Rechnung ohne das Volk

Griechenland und Italien werden seit einer Woche von neuen Regierungen geführt. Bezeichnend ist, dass nun EU-Vertraute, Diplomaten und Funktionäre und nicht mehr unbedingt Repräsentanten der nationalen Parteien zuvorderst stehen. In Griechenland hatte bereits Papandreou eine mögliche Regierungsumbildung in diese Richtung angedeutet. Der Grund ist klar: Eine Partei kann unter diesen Bedingungen nur verlieren. Sollen also andere die Kohlen aus dem Feuer holen.

Das sah zu Beginn Erfolg versprechend aus. Die Finanzwelt hat reagiert wie immer, wenn sowas passiert: Positiv. Eigentlich ist alleine dieser Vorgang schon lächerlich, denn wirklich entschieden und umgesetzt wurde noch gar nichts. Genau so nun in Italien. Es handelt sich um einen Mini-Bonus, welcher sich erneut nicht für das Land, sondern für alle spekulativ tätigen Gnomen auszahlt. Doch scheint das Strohfeuer bereits wieder zu erlöschen.

Demos gehen weiter

In Griechenland begeben sich die Menschen wieder auf die Strasse. 40 000 sollen demonstriert haben und ihre Wut richtet sich nun gegen die Politik grundsätzlich. Dazu muss man sagen, dass die Bevölkerung ganz offensichtlich auch keine Perspektive hat, denn alles, was bisher diskutiert und eingeleitet wurde, zielt darauf ab, mindestens 50% der griechischen Staatschulden als Realwert zu erhalten, um den involvierten Staaten und Banken nicht noch grössere Verluste zu bescheren. Das klingt dann so:

Donnerstag, 17. November 2011

Schweiz: Thema Schwarzgeld - eine Schande!!

Die Schweiz gerät einmal mehr unter Druck wegen Geldern, welche am Fiskus vorbei in der Schweiz parkiert sein sollen. Derzeit spricht man über griechisches Geld von Superreichen. Medien beziffern die Summe auf an die 280 Mia € (Griechenland hat Schulden von 350 Mia €...), die Nationalbank wiegelt ab und nennt 4,1 Mia Franken.  Ja, gemessen an 280 Mia nehmen sich 4,1 Mia bescheiden aus.

Geschwiegen wird aber darüber, dass es also Ausländern weiterhin möglich ist, dank eines sehr umstrittenen Bankgesetzes und in Ermangelung von zwischenstaatlichen Steuerabkommen ungestraft Geld am heimischen Fiskus vorbeizumanövrieren. Das ist zwar illegal, aber dem Schweizer Bankgeheimnis vertrauend, risikolos. Nachdem dieses Thema seit nunmehr 30 Jahren aktuell, aber noch immer nicht zufriedenstellend gelöst ist, muss man sich schon fragen, wie lange die Politik hier noch zuschaut und im Interesse um den "Finanzplatz Schweiz", treffender gesagt "Steuerhinterziehungshelfer Schweiz" bei dieser Posse mitmacht und sich mit schöner Regelmässigkeit diplomatisch in die Nesseln setzt.

V-Leute in Führungsgremien der NPD. Irre!!!

In der NPD sind nach einem Medienbericht bis zu hundert V-Leute des Verfassungsschutzes aktiv. Die Zahl liege "im oberen zweistelligen Bereich" und damit noch höher als 2003, als bis zu 15 Prozent der Mitglieder in Landes- und Bundesvorständen der Nationaldemokraten für den Staat spitzelten, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Quelle

Das muss man sich nun mal konkret vorstellen. Im Auftrage des Verfassungsschutzes sitzen da also Leute in Gremien, welche irgendwelchen Schwachsinn beschliessen, möglicherweise auch strafrechtlich relevante Beschlüsse mit entscheiden. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie sich denn die V-Leute im Momente, wo abgestimmt wird, verhalten und bei dieser Vorstellung kommt man auf die wirrsten Gedanken:


  • Anruf V.Mann: "Hallo, wir haben gerade beschlossen, heute Nacht einige Ausländer zu verdreschen".
  • Oder V-Mann ruft Verfassungsschutz an:" Was soll ich für einen radikalen Vorschlag einbringen, damit euch gedient ist? Kriege ich dann Extraprämie?"
  • Frage des Verfassungsschutzes:"Welcher der V-Männer überprüft, ob da wirklich auch hart zur Sache gegangen wird, wenn ihr diese Schlitzaugen verdrescht?
  • V-Mann an Verfassungsschutz: "Mein letztes Gehalt und das meiner vier V-Kollegen ist für die Einrichtung des neuen NPD-Büros draufgegangen. Können wir das abrechnen?
  • Meine Frage an den Verfassungsschutz: Besteht allenfalls die Absicht, durch Einschleusung weiterer V-Männer einzelne Landesverbände der NPD zu übernehmen?
Offensichtlich tummeln sich  diverse kranke Hirne in gewissen Gremien und da meine ich jetzt nur am Rande die NPD.

Plädoyer für eine neue Schule (1): Die Grundstufe


Je nach Bundesland /Kanton nennt man diese Stufe auch Kindergarten, Vorschule, Einführungsstufe etc. Hier werden Kinder, sofern sie nicht Kindertagesstätten besucht haben, erstmals in einer grösseren Gruppe zusammengefasst und müssen darin ihren Platz kennenlernen.  Ziel der Stufe ist es, die Kleinen auf die eigentliche Schule vorzubereiten, was letztlich mittels  Reife-und Einschulungstest  passiert. Bisher war es so, dass aus dieser Stufe viele Kinder mit Zusatzrezepten wie Deutsch für Fremdsprachige und weiteren Stützmassnahmen in die nachfolgende Unterstufe (1.-3. Schuljahr) eingetreten sind. Neuere Schulmodelle haben inzwischen Kindergarten und  1. Schuljahr der Unterstufe als Grundstufe zusammengefasst.  Es ist in einzelnen Modellen möglich, diese 3-jährige Phase in zwei Jahren zu absolvieren und anschliessend in die 2. Klasse der Unterstufe einzutreten. Hier ein Modell eines halbherzigen Grundstufenversuches. Halbherzig deshalb, weil in diesem Modell mit dem Halbtagesunterricht während des ersten Jahres allein erziehende Eltern vor beinahe unlösbare organisatorische Probleme gestellt werden.

Schlüsselrolle für künftige Entwicklung

Ich meine, dieser Stufe, und ich nenne sie im Folgenden Grundstufe, kommt eine entscheidende Rolle zu, wenn man sich vor Augen hält, dass

Mittwoch, 16. November 2011

Schulreformen: Das Kind ins Zentrum!



 Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln  „das System“ mit all seinen Vor- und Nachteilen, seinen Kuriositäten und Auswüchsen beschrieben wurde und im Folgenden über mögliche Veränderungen nachgedacht wird, sollte vorerst das Kind, welches ja von unserem Bildungssystem profitieren sollte, in den Vordergrund rücken.

Eine Momentaufnahme:

Wir sehen uns heute mit der Situation konfrontiert, dass unsere Gesellschaft in jeglicher Hinsicht heterogener geworden ist, seit mehr als dreissig Jahren durch Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen und entsprechenden Lebensformen geprägt ist. Da haben wir Ein- oder Zweikindfamilien deutscher Abstammung genau so wie 4- oder 5-Kindfamilien von Zuwanderern aus der Türkei, dem Balkan, welche neben der grösseren Kinderzahl oft auch ihre Lebensformen mitimportiert haben. Das kann eine Bereicherung oder eine Belastung sein, je nach Standpunkt und der Fähigkeit der Schule, diese Verschiedenartigkeit aufzufangen.

Wir alle kennen Kinder, welche eine intensive Frühförderung von Seiten der Eltern erlebt haben

Dienstag, 15. November 2011

Deutschland-Dönermorde: Protektioniert vom Verfassungsschutz?

Ungeheuerlich, was im Zuge der Ermittlungen um diese Mordserie von Rechtsextremen nach und nach bekannt wird:



  • Doch dass der thüringische Verfassungsschutz V-Männer in der rechtsextremen Szene eingeschleust hatte, war seit 2000 bekannt. Neonazi Thomas Dienel, 1991 kurzzeitig NPD-Landeschef in Thüringen und unter anderem wegen Volksverhetzung und antisemitischer Propaganda verurteilt, stand 1996 und 1997 in den Diensten des Verfassungsschutzes. Ein Jahr später wurde auch Ex-NPD-Landesvize Tino Brandt als V-Mann enttarnt. Er brüstete sich später damit, mit den Spitzelgehältern auch den rechtsextremen "Thüringer Heimatschutz" (THS) aufgebaut zu haben. Quelle Stern
  • Chef Thomas Sippel schloss nicht aus, dass sein Vorgänger Helmut Roewer in den 1990er Jahren Informanten auf eigene Rechnung führte.

Sonntag, 13. November 2011

Syrien: Der tiefe Fall aus der arabischen Liga..

Angesichts von Finanzkrise und EU-Horroszenarien mag die folgende Meldung untergegangen sein: Die Arabische Liga hat Syriens Mitgliedschaft in dieser Organisation ausgesetzt. Ein nicht zu unterschätzender Entscheid, der hier gefällt wurde.

Mit dieser Aussetzung ist der Aufruf an die Botschafter der Arabischen Liga verbunden, das Land zu verlassen. Das heisst im Klartext: Syrien wird derzeit von der AL als persona non grata behandelt und isoliert. Noch vor  1 Monat war es diese Organisation, welche sich um Vermittlung und Entschärfung der innenpolitischen Situation im seit Monaten von Unruhen erschütterten Lande bemüht hat. Dieser Vorstoss scheiterte an der sehr sturen Haltung der syrischen Regierung und der Tatsache, dass weiterhin viele Menschen beim Demonstrieren erschossen und/oder niedergeknüppelt wurden.

Embargo mit Wirkung..

Offensichtlich zeigt daneben

Samstag, 12. November 2011

Rod Mason: Mit Schwung ins Wochenende

Verry british, hochprofessionell und voller Lebenslust, egal ob alt oder jung... Die gemeinsame Freude an der Musik verbindet.




60 Sekunden im WWW

Eine Grafik, welche vor Augen führt, was innerhalb von 60 Sekunden im Internet alles passiert. Beeindruckend, imposant, gigantisch. Infographic by- Shanghai Web Designers

Daraus kann man ableiten, dass das WWW aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, von eminenter Bedeutung ist. Möglich.

Die nächste Frage wäre: Welchen konkreten Nutzen ziehen die Millionen von Usern aus ihrer Tätigkeit im Internet und ich setze dieses Fragezeichen aus meinem türkischen Umfeld heraus. Wenn ich Zeit investiere, kann ich ja einen Lust- oder praktischen Gewinn erwarten. Oder aber ich bin froh, dass ich meine Langeweile hier mit "gefällt mir" oder "+" oder "teilen"-Buttons wegklicken kann, dies im Glauben, etwas geleistet zu haben. 

So wäre bei dieser Grafik eine weitere Info wertvoll: Wieviele Prozent oder Stunden Internetzeit während dieser 60 Sekunden sind Eigenleistung und was ist copy paste, aber wird als Eigenleistung wahrgenommen?

Noch eine interessante Frage in diesem Zusammenhang: Würde man den Datenfluss von copy-.paste mal für eine Woche stoppen, was liesse sich mit der damit gewonnenen Zeit alles in der realen Welt anstellen?



Deutschland: Vollzeitbeschäftigung und Altersarmut

In einem früheren Beitrag habe ich mich mit Deutschlands staatlich sanktioniertem Lohndumping befasst, welches in krassem Gegensatz zu den EU-Richtlinien steht.Ich möchte heute einen Blick auf die Folgen im Inland werfen und dazu zitiere ich:
Danach müssen nach derzeitigem Stand 35 Prozent der Vollzeitbeschäftigten im Osten (1,39 Millionen Arbeitnehmer) und 16 Prozent der Vollzeit-Beschäftigten im Westen (2,71 Millionen) im Alter mit einer Rente unterhalb der Grundsicherung rechnen. Diese liegt aktuell bei 684 Euro monatlich. Quelle finanznachrichten

Rund 4 Millionen Vollzeitbeschäftigte müssen sich also fragen, ob sich ihr Einsatz am Arbeitsplatz lohnt, wenn  offensichtliche Bedürftigkeit im Alter die Belohnung ist. Natürlich werden sie sich auch fragen, in was für einer Gesellschaft, was für einem System sie da leben.

Monitor hat in einer früheren Sendung dieses Thema in einem 8-Minuten-Beitrag auf den Punkt gebracht.

Schauen wir mal zum Nachbarn Frankreich.

Freitag, 11. November 2011

Standard& Poors: Einfach so aufs falsche Knöpfchen gedrückt?

Es ist doch toll, dass wir in der ersten Reihe sitzen und mitverfolgen dürfen, wie eine der grossen Ratingagenturen darüber befindet, ob  eine Nation noch kreditwürdig ist, oder eben in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft wird. Wir alle, die wir der Meinung waren, das geschehe durch gründliches Analysieren und Auswerten der neuesten Daten, gemeinsames Besprechen unter Fachleuten, Zukunftsszenarien und -prognosen berücksichtigend und dann eine gemeinsame Entscheidungsfindung... wir alle werden nun eines Besseren belehrt:

Da sitzt also irgenwo in einem Büro ein Angestellter und verschickt um 17.58 e-Mails an die Abonnenten von Standard&Poors . Darin wird mitgeteilt, dass das Rating AAA für die Grand Nation nicht mehr zu halten sei, die Bonität abgestuft werde. Natürlich schlägt das ein wie eine Bombe, zumal seit Wochen in Finanzkreisen nicht darüber spekuliert wird ob, sondern WANN diese Abstufung kommen werde.

EU-wie weiter? Ein Gemischtwarenladen

Wer in den letzten Tagen die Fülle der Meldungen zur gegenwärtigen Krise etwas aufmerksamer betrachtet hat, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist ja nachvollziehbar, dass jedes Thema verschieden betrachtet und gewertet werden kann. Das nennt man Meinungsfreiheit. Die Frage ist, ob diese Einschätzungen aus dem Zentrum der Macht oder durch Aussenstehende erfolgen.

Die aktuelle Krise wird von Journalisten ausführlich kommentiert. Noch viel präsenter sind jedoch die Statements der verschiedensten Politiker aus der EU und den einzelnen Ländern. LeserInnen, vor allem aber Anleger und Finanzwelt werden dabei  politischen Aussagen ihre besondere Aufmerksamkeit und Priorität zukommen lassen.

Beispiel Griechenland, wo die neue Regierung inzwischen stehen soll:

Mittwoch, 9. November 2011

Merkel und EU Krise: Gewusst, verschwiegen, verschlimmert

Wikileaks bringt es an den Tag: Seit 2010 ist eigentlich bekannt, wie es um Griechenland steht, doch war es damals vor allem die deutsche Regierung, welche diese Problematik zu jenem Zeitpunkt nicht kommunizieren wollte:
Kanzlerin Merkel ist sichtlich erleichtert, dass sie ihren Bürgern jetzt noch nicht erklären muss, warum die Bundesregierung ihren Schuldenberg erhöhen muss, um die Griechen zu retten“, schreiben die US-Diplomaten.  Quelle
Somit entstand die unheilvolle Situation,

Griechenland: Wohin fliesst die nächste 8 Mia € Tranche ?

Für ein mal verlinke ich direkt auf einen sehr lesenswerten Beitrag der Deutsche Mittelstands-Nachrichten, welche zu diesem Thema mit sehr fundierten Artikeln aufwartet. Demnach wird Griechenland von der kommenden 8 Mia €-Tranche höchstens 23 % erhalten. Der Rest des Geldes fliesst an die Finanzinstitute.

Ich erlaube mir, einen Abschnitt zu zitieren:

Vor diesem Hintergrund sind die politischen Solidaritätsbekundungen aus Berlin und Paris bestenfalls als wohlfeil zu bezeichnen. Denn das Geld verbessert die Lage Griechenlands mitnichten. Es hat ausschließlich den Zweck, die riskanten Investments des Finanzsektors so lange abzufedern, bis die EZB ohne großen Crash den Rest abschreiben kann. Wenn das Umschuldungs-Monopoly beendet ist, kann Griechenland aus Sicht der EU gerne die Insolvenz anmelden – die europäischen Banken haben ihre Schäfchen dann schon ins Trockene gebracht. Das große Friedensprojekt Euro entpuppt sich als nichts anderes als eine ziemlich unsolidarische Form der modernen Schuldensklaverei.
Wenn man das Gerangel um Eigenkapitalquote,

Dienstag, 8. November 2011

Paolo Conte: Rebus

Aus aktuellem Anlass ein Lied von Paolo Conte, einem Künstler, den ich sehr schätze. Er erzählt eine seiner kleinen Geschichten:

Auf der Suche nach IHR sitzt er in einem kleinen Cafe und sieht im Spiegel ein anderes kleines Cafe, setzt über mit einem Schiffchen, setzt sich hin und sieht im Spiegel ein weiteres Cafe, einen weiteren Fluss, ein weiteres Schiffchen und erkennt: Die Cafes und die Schiffchen gehören ein und derselben Person... So sitz er jetzt hier vor seinem Cafe und lässt das Leben vor sich vorbeiziehen.


Silvio Berlusconi hat im Parlament eine wichtige Abstimmung gewonnen: Die Abgeordneten segneten am Dienstagnachmittag den Rechenschaftsbericht zum Haushalt 2010 ab. Berlusconi gewann 308 von 630 Stimmen und verfehlte damit die absolute Mehrheit, 321 Abgeordnete enthielten sich. Nur dank der Enthaltung der Opposition passierte der Rechenschaftsbericht das Abgeordnetenhaus. Quelle


Berlusconi hat also die parlamentarische Mehrheit verloren und sollte eigentlich nur schon deswegen zurücktreten.

Italien: Tag der Wahrheit für Berlusconi, Europa muss noch warten

Während Griechenland heute versucht, eine grosse Koalition als Übergangsregierung zu bilden und damit den von der EU vorgegebenen Sparplan umzusetzen, dürfte heute in Italien das beginnen, was in Griechenland vor mehreren Monaten für Aufmerksamkeit sorgte: Regierungswechsel und Aufdeckung der tatsächlichen Befindlichkeit der italienischen Wirtschaft und des Staatshaushaltes.

Zweite Abstimmung zum Thema Haushalts-Rechenschaftsbericht 2010, der schon einmal abgelehnt wurde. Bei dieser Abstimmung wird sich zeigen, dass Don Berlusconi über keine eigene Mehrheit mehr verfügt, da der Wind seit der ersten Abstimmung noch viel deutlicher gegen den Zampano gedreht hat. Anzunehmen ist, dass er dann entweder von sich aus seinen Rücktritt bekanntgibt oder aber in Kürze mit parlamentarischer Gewalt aus dem Amt verjagt wird. Ob es dann einen so reibungslosen Übergang wie in Griechenland geben wird, kann bezweifelt werden, denn die italienische Parteienlandschaft ist um Einiges komplexer.

Das böse Erwachen nach Berlusconi

Montag, 7. November 2011

Lebenslust auf türkisch, Hennaabend

Vor wenigen Tagen besuchten wir einen so genannten Hennaabend in einem Nachbardorf. Eine bescheidene, sehr liebenswerte Familie feierte ihren letzen gemeinsamen Abend mit ihrer Tochter, bevor diese heiratete und nun in Antalya leben wird. Natürlich waren auch der Bräutigam und dessen nächste Familienangehörige anwesend.

Das Haus der Familie und somit der Festplatz befanden sich mitten in einer Orangenplantage auf hart gestampftem Erdboden. Die Nachbarschaft war zum Essen eingeladen und anschliessend wurde getanzt bis spät in den Abend hinein. Ein fröhlicher und völlig entspannter Abend.

Nächste Woche finden dann die Feierlichkeiten in Antalya statt und natürlich werden die Familie und Angehörigen der Braut auch dort anwesend sein, betreut von der Familie des Bräutigams.

Kontrastbilder zu dem, was man sich in Europa oft zu türkischen Hochzeiten sehr klischehaft vorstellt.







Papandreou-Rücktritt: Sich selbst treu geblieben - und Europa?

Heute Nacht ist der griechische Ministerpräsident faktisch von seinem Amt zurückgetreten, indem die Bildung einer grossen Koalition beschlossen wurde, welche er nicht mehr präsidieren wird. Damit hat er den seiner Überzeugung nach letzten Nagel eingeschlagen, der nötig war, um Griechenland ohne politisches Vakuum durch diese Krise zu steuern.Voraussetzung dazu war diese Grosse Koalition, in welche die grösste Oppositionspartei, die Nea Dimokratia(ND) verpflichtend eingebunden ist. Diese hatte sich nämlich in den letzten Monaten als konsequente Neinsagerin zu allen Reformbemühungen entwickelt und war drauf und dran, das griechische Volk auf populistische Art und Weise zu spalten, ohne weitere Alternativen anzubieten. Von dieser Gesinnung drohte sie nur abzurücken, wenn die jetzige Regierung zurücktreten würde. Diese hatte jedoch immer eine parlamentarische Mehrheit, wie die zahllosen Vertrauensfragen bewiesen. Ein völlig undemokratisches Verhalten der Opposition, müsste man sagen.

Rückblende 1:

Sonntag, 6. November 2011

Abendliche Farbspiele vor dem Opferfest

Jetzt ist bei uns die Jahreszeit mit den eindrücklichsten Sonnenauf- und Untergängen. Bedingt durch recht kühle Luftströmungen in der Höhe ist eigentlich jeder Morgen, jeder Abend ein einmaliges Ereignis, welches man nicht verpassen will.

Der gestrige Abend vor dem Opferfest verdiente es festgehalten zu werden. Auf der Strasse nebenan reger Verkehr, Fahrzeuge mit Kennzeichen aus der ganzen Türkei. Söhne, Geschwister etc. auf dem Wege zu ihren Eltern. Nicht selten war hinten im Renault Toros auch noch die Ziege, welche heute geschlachtet wird, mitgepackt. Doch auch die von oben nach unten fahrenden Autos boten dasselbe Bild. Vielfach holen die Söhne aus Anamur ihre Eltern zu sich und dann wird dort gefeiert.

Während es eindunkelte brach der Verkehr ab, wurde es ruhig. Feiertagsstimmung.