Eigentlich kennen wir dieses Phänomen ja aus der Wirtschaftsepoche der 80-er und 90-er Jahre. Smarte Manager, meistens in irgendwelchen Beratungsfirmen angesiedelt, prüfen einen Konzern, empfehlen Reorganisationen, führen diese durch und setzen sich gleich selbst auf den Chefsessel.
Was in vielen Fällen wirklich gemacht wurde, war eine Buchführungs- und Bilanzoptimierung, was nicht hiess, dass diese nun transparenter geworden wären. Die Spezialität dieser Manager bestand darin, Konzerne in eigenständige Departements oder Profit-Centers aufzusplitten und unter einem Holdingdach zusammenzufassen. Unter diesem Deckel konnte man nach Belieben, verkaufen, zukaufen, outsourcen usw. Alles hübsche Dinge, welche auf den Tag X zugespitzt, den Konzern als solvent, liquide, erfolgreich darstellte, auch wenn es unter diesem Dach an allen Ecken und Enden knirschte und krachte. Grösse wurde mit Aufkauf der Konkurrenz bewerkstelligt, womit zwar der Marktanteil stieg, nicht aber unbedingt der Cash. Sicher jedoch erhöhten sich die Prämien der Managertruppe, während in der Produktion an allen Ecken und Enden, auf kurzfristigen Gewinn bedacht, gespart und rationalisiert wurde. Schliesslich ist es ja der Staat, welcher Arbeitslose übernehmen muss und so lief das eigentlich auf dem Papier recht erfolgreich, genau so lange, bis das grösstmögliche Wachstum erreicht war. Wer erinnert sich an ABB, an Swissair, an die grossen deutschen Bau- und Versicherungsholdings, an den erst kürzlich beigelegten (?) Bieterstreit zwischen Porsche und VW ?
All diesen Firmengeschichten ist gemeinsam,











