Montag, 17. Dezember 2012

Friedensnobelpreis als Qualitätssiegel

Viel ist diskutiert worden über Sinn oder Unsinn der Vergabe des Friedensnobelpreises an EUROPA. In Anerkennung der Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg soll die Nomination erfolgt sein. Gut, das mag sein, wenn auch etwas schön geredet, denn dieser "Friede" war auch einem ganz starken Druck der damaligen Besatzungsmächte zu verdanken.

Lassen wir die Vergangenheit. Zwei Tage nach der Preisübergabe meldeten sich gleich mehrere ranghohe EU-Funktionäre zu Wort und betonten die volkswirtschaftliche Bedeutung der Rüstungsindustrie, welche eine der Hauptstützen für wirtschaftliche Stabilität verschiedenster Industrienationen sei.

Offenbar hat sich das Nobel-Komitee auf den Standpunkt gestellt, dass der Export von Kriegswaffen, welche ja bekanntlich nicht zum Pflügen von Äckern verwendet  werden, einen solchen Nobelpreis keineswegs in Frage stellt, so lange die Empfängerländer ausserhalb der Grenzen Europas liegen. Ganz im Gegenteil: So lange dort Krieg geführt wird, fährt die Waffenindustrie überproportionale Gewinne ein und das brauchen wir in Zeiten wie diesen.

So hat dieser Nobelpreis inzwischen Kultstatus erlangt, nicht nur für die Waffenlobby - auch die Abnehmer sehen sich inzwischen als Friedensapostel. :

http://www.schwarwel.de/category/karikatur-des-tages/

...und ein weiterer Beitrag zu diesem Thema ;.))

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