Am Vorabend der Ankunft Donald Trumps in Davos herrscht in den Schweizer Bergen eine Atmosphäre, die man nur als „Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnen kann. Es ist absehbar: Trump reist nicht an, um zu diskutieren. Er reist an, um zu dominieren. Mit einer gewaltigen Delegation aus Wirtschaftskapitänen und Kabinettsmitgliedern im Schlepptau ist sein Ziel klar: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) soll zum Schauplatz einer neuen, amerikanischen Ordnung werden.Seine Methode ist so simpel wie brutal: Alles niederwalzen, keinen Widerspruch dulden und wer nicht pariert, spürt die wirtschaftliche Peitsche. Doch genau in diesem Jahr wäre echter Widerstand in Davos nicht nur wünschenswert, sondern überlebenswichtig für die liberale Weltordnung.
Die territoriale Erpressung: Grönland als Präzedenzfall
Trumps neuester Coup – die Forderung nach Grönland – zeigt den moralischen Verfall seiner Diplomatie. Wer beim „Immobilienkauf“ des Jahrhunderts nicht mitspielt, wird mit massiven Zöllen überzogen. Hier wird deutlich: Handelspolitik ist für diese Administration kein Instrument des Wohlstands mehr, sondern ein Mittel der territorialen Erpressung. Es ist die Sprache der Mafia: Schutzgeldzahlung (oder Landabtreibung) für das Versprechen, nicht wirtschaftlich vernichtet zu werden.
Der „Friedensrat“: Eine Allianz der Abhängigen
Hinter dem wohlklingenden Namen seines „Friedensrates“ verbirgt sich der Versuch, eine geschlossene Front gegen Chinas Dominanz zu erzwingen. Trump braucht keine Partner, er braucht Abnicker. Wer zögert, bekommt die Rechnung in Form von Strafzöllen serviert. Es ist eine „Mit uns oder gegen uns“-Logik, die keinen Raum für europäische Souveränität lässt. Dass Erdogan und Russland ebenfalls in diesem Friedensrat unter Vorsitz Trumps eingeladen sind, wirft weitere Fragezeichen auf.
Das neue Schlachtfeld: Das Mercosur-Abkommen
Besonders spannend wird Trumps Reaktion auf den jüngsten Coup der EU: Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens mit Südamerika am vergangenen Samstag. Diese neue Freihandelszone – die größte der Welt – ist die direkte Antwort auf Trumps Zollwillkür.
Die Drohkulisse: Es ist zu erwarten, dass Trump versuchen wird, dieses Bündnis zu torpedieren.Die Hebel: Entweder durch Strafmaßnahmen aus seinem „Friedensrat“ oder durch gezielte Regime-Change-Bestrebungen in Südamerika, um unbequeme Partner wie Lula da Silva gegen „handzahmere“ Figuren auszutauschen. Ein Freihandel, der die USA umgeht, ist in Trumps Weltbild eine Kriegserklärung.
Die Trümmerlandschaft der „Friedenspolitik“
Ein Blick auf die anderen Brennpunkte entlarvt die hohle Rhetorik des „Dealmakers“:
Ukraine: Während Trump sich als Friedensfürst inszeniert, wird das Land faktisch zerbombt.
Syrien: Die Kurden – jene, die den IS unter größten Opfern zerschlugen – wurden für dubiose Deals mit Übergangsregierungen und der Türkei fallen gelassen.
Iran & Venezuela: Große Versprechen an Demonstranten, gefolgt von völliger Tatenlosigkeit, wenn die staatlichen Schergen zuschlagen. In Venezuela wird das Staatsoberhaupt entführt, um anschließend mit derselben Regierung - unter Führung der USA- weiter zu arbeiten.
Fazit: Raus aus der Komfortzone!
Man muss die diplomatische Komfortzone verlassen. Ein klares „Stopp“ in Richtung Washington wäre ein Wirkungstreffer, der auch die öffentliche Meinung in den USA beeinflussen könnte. Wenn Davos und die Regierungs- und Staatschefs der EU nur ein weiteres Mal zum „Abnicker-Forum“ verkommen, haben wir den Kampf um eine regelbasierte Weltordnung bereits verloren.
Man muss die diplomatische Komfortzone verlassen. Ein klares „Stopp“ in Richtung Washington wäre ein Wirkungstreffer, der auch die öffentliche Meinung in den USA beeinflussen könnte. Wenn Davos und die Regierungs- und Staatschefs der EU nur ein weiteres Mal zum „Abnicker-Forum“ verkommen, haben wir den Kampf um eine regelbasierte Weltordnung bereits verloren.
Das alles wird garniert mit einer Flut aus Halbwahrheiten und glatten Lügen, denen bislang niemand auf offener Bühne widerspricht. Davos 2026 ist die Chance für die EU und die verbliebene „freie Welt“, endlich Rückgrat zu zeigen.
(Die Strukturierung dieses Textes erfolgte mit KI.)

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