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Quelle wikipedia |
Jubiläum. Vor 30 Jahren sassen meine Frau und ich in der Lobby eines Hotels in Arosa, neben uns zwei Monteure aus der DDR, welche mit offenem Munde im Fernsehen verfolgten, was da in ihrer Heimat gerade abging.
Einer der Beiden meinte Stunden später: "Ich weiß noch nicht, ob ich mich darüber wirklich freuen soll. Auf Grund meiner regelmäßigen Tätigkeit im Ausland bin ich mir jedoch sicher: Diese Umstellung auf das System West wird für die gesamte Gesellschaft der DDR eine gewaltige Herausforderung."
Seit nunmehr 7 Jahren leben wir selbst in den "Neuen Bundesländern" oder trivialer "im Osten", erleben die jährlichen Gedenktage aus den Medien und vor Ort, wo das übrigens überhaupt kein Festtag ist..
Dank eines landesweiten Projektes, aber auch regem Kontakt im Dorf, habe ich viele Ost-Geschichten und Biografien mitgekriegt. Ebenso stehen wir mitten drin in der Diskussion um Rechtsrutsch im Osten mit dem gesamten Politgetöse . Irgendwie ein Hamsterrad, welches sich seit mindestens 5 Jahren um dieselbe Achse dreht und dreht....
Dieser politische Stellungskrieg aus den Schützengräben hat mich bewogen, mal von einer anderen Seite an das Thema heranzugehen, natürlich Schwerpunkt Ost.
Warnung: 10 Seiten Text, eine ziemlich klare Positionierung und vielleicht da und dort Anstoß zu einer erweiterten Diskussion oder Gesprächsrunde.
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