Mittwoch, 2. Dezember 2015

Türkei und der Islamische Staat - eine Link-Sammlung

Russland beschuldigt derzeit die Türkei massiv, den IS direkt und indirekt zu unterstützen. In diesem Zusammenhang wurden Satellitenaufnahmen und Filme präsentiert, welche aus russischer Sicht belegen, dass die Türkei gewollt oder ungewollt ein wichtiger Abnehmer und damit eine zentrale Einnahmequelle des IS ist. 

Es geht aber noch um viel mehr: Die verlinkten Beiträge zeigen, dass die Türkei schon seit Jahren eine sehr aktive Rolle als Unterstützer der IS und der vormaligen Al Kaida-Gruppen spielte. Daran hat sich bis heute nichst geändert.

Es wäre nun langsam an der Zeit, dass sich NATO und EU in dieser Frage kompromisslos positionieren, denn diese Vorwürfe sind nicht neu. Eine kleine Chronologie:

2012
Verdeckte Operationen


2013
Ein syrischer Giftkelch für die Türkei  Hervorragende Momentaufnahme der NZZ

Erdogans Geheimstrategie ,  lesenswert!

Rebellen verschleudern Öl zu Dumpingpreisen.

Bewaffnet über die Grenze geschickt?

Ein schmieriger Deal - "Kurdisches Erdöl" aus dem Nordirak via Pipeline in die Türkei


2014
Türkei pflegt Kämpfer des IS fit

IS-Kämpfer auf Fronturlaub in der Türkei?

Türkei in den Fängen der IS  Die Geiseln, von denen in diesem Bericht gesprochen wird, sind inzwischen wieder frei.

Das Einkaufszentrum der Jihadisten

IS-Kämpfer greifen Kobane aus der Türkei an

Verrat an Kobane und den Idealen der Demokratie

Angst vor Terrorkommandos lähmt die Türkei

Heise online trägt die Fakten zusammen und hinterfragt die Flüchtlingszahlen.

2015
Der Erdogan Clan:  Russische Quelle. Besonders interessant die Rolle Bilal Erdogans.

Bilal Erdogan, die Millionen  und Geschäfte des Erdogan-Sohnes

Islamischer Staat verdient 50 Mio Dollar/Monat mit Ölschmuggel in die Türkei

Ist Erdogans Sohn Ölminister des IS?

dann wäre noch dies: Energieminister der neuen türkischen Regierung ist der Schwiegersohn von Erdogan.  Von Bedeutung der letzte Abschnitt des Beitrages!

Fazit:  Was die Russen jetzt vorlegen, ist alles schon längst bekannt, wird aber politisch so gut wie nicht kommuniziert.




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