Donnerstag, 11. April 2013

EU-Krise: Und dann noch George Soros

Einige von euch werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: "Komm, hör auf, du willst doch nicht diesen Oberspekulanten zum Thema EU zitieren?", und damit diesen Beitrag als nicht lesenswert abhaken.

Deswegen zuerst ein Vergleich. Ich kann städtebaulich für oder gegen die Errichtung von Hochhäusern sein und dies damit begründen, Hochhäuser seien  in erster Linie den hohen Renditeansprüchen der Investoren geschuldet. Damit liege ich sicherlich nicht falsch.

Bei all dieser Skepsis und bei allen Vorbehalten: : Ich werde dem Architekten, der dann einen solchen Klotz hinbaut, Respekt zollen müssen, vor allem, wenn er mit dauernd neuen Konzepten für sehr interessante und attraktive Blickfänge sorgt. Zwar bin ich weiterhin gegen diese Bauweise, achte aber denjenigen, der diese Technik erfolgreich beherrscht. Er versteht sein Handwerk offensichtlich.
  
So halte ich es mit Soros und alle, welche da lediglich den "Spekulanten" sehen, müssen sich ehrlicherweise eingestehen, dass der Mann offensichtlich die Fähigkeit hat, wirtschaftliche und politische Trends, Entwicklungen zu erkennen und sein Handeln darnach auszurichten. Deswegen ist er so erfolgreich. Dass dieser 82-Jährige in seinem Leben aber noch ganz Anderes leistet, scheinen viele Kritiker nicht zu zu wissen, nicht wissen zu wollen. Deswegen sei doch kurz auf den bisherigen Lebenslauf verwiesen.

Soros zum Zustand der EU und Lösungsansätze
Selbst unter Annahme des negativsten Szenarios welches heißt: "Wenn Soros Empfehlungen abgibt, ist er bereits mitten drin in der Spekulation", lohnt es sich, den nun folgenden Beitrag sehr aufmerksam zu lesen und als kleine Hilfe vielleicht folgender Trick: Geh davon aus, der Beitrag sei von einem Institut und nicht von einem "Spekulanten" entwickelt, vielleicht fällt dann die Konzentration auf die harten Fakten, welche hier angeführt werden, leichter.

Mein Eindruck: Hier wird eine seit Jahren laufende Entwicklung konsequent zu Ende gedacht.  "Alternativlos". 
Für einmal wäre das wirklich die treffende Wortwahl.

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