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Vor Trumps WEF-Show 2026

Showdown in Davos: Trumps „Rollback“ gegen die freie Welt Am Vorabend der Ankunft Donald Trumps in Davos herrscht in den Schweizer Bergen eine Atmosphäre, die man nur als „Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnen kann. Es ist absehbar: Trump reist nicht an, um zu diskutieren. Er reist an, um zu dominieren. Mit einer gewaltigen Delegation aus Wirtschaftskapitänen und Kabinettsmitgliedern im Schlepptau ist sein Ziel klar: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) soll zum Schauplatz einer neuen, amerikanischen Ordnung werden.Seine Methode ist so simpel wie brutal: Alles niederwalzen, keinen Widerspruch dulden und wer nicht pariert, spürt die wirtschaftliche Peitsche. Doch genau in diesem Jahr wäre echter Widerstand in Davos nicht nur wünschenswert, sondern überlebenswichtig für die liberale Weltordnung. Die territoriale Erpressung: Grönland als Präzedenzfall   Trumps neuester Coup – die Forderung nach Grönland – zeigt den moralischen Verfall seiner Diplomatie. Wer beim „Immobilienkauf“ des Jahrhunde...
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Trump und Erdogan: Man beachte die Wortwahl

Wir befinden uns im Oktober 2025. Seit 9 Monaten stellt der US-Präsident so ziemlich alles auf den Kopf, was bislang amerikanisches Polit- und Gesellschaftssystem ausgemacht hat. Wie ist das möglich? Ganz einfach: Er bedient sich so genannter Notstandsgesetze, welche es dem Präsidenten ermöglichen, weitestgehend per Dekret am Kongress vorbei zu regieren. Inzwischen ist man in den USA so weit, dass die Kritik am Präsidenten strafrechtlich relevant ist, Trump selbst bei Zeitungen interveniert, Milliardenklagen einreicht, ehemalige Beamte strafrechtlich verfolgt, Absetzung von Top-Managern in der Industrie fordert, die Währungshüter als unfähig bezeichnet und unter Druck setzt. Das größte Übel ist jedoch die Methode, “flood the zone with shit”, meint: Flute die Medien, die Welt mit Mist. Kritiker oder Korrektiv-Medien kommen nicht hintennach, da zu widersprechen, denn: Ist die Meldung mal draußen, wird sie sofort millionenfach verbreitet und bis da Widerspruch kommt, ist bereits der näc...

Wenn Inselthemen die Parteipolitik zu prägen beginnen

In den vergangenen Jahren verstärkte sich mein Eindruck, dass  in unserer Gesellschaft insbesondere im politischen Bereich immer weniger allgemeine Themen, dafür immer mehr Inselthemen ins Zentrum gerückt werden.  Damit wird vermeintliche Profilschärfung der Partei betrieben, ohne sich um die gesamtgesellschaftlichen Themen  kümmern zu müssen. Die wirklich wichtigen Themen werden  nur am Rande und politisch inkonsequent aufgegriffen und vielfach im Hauruck-Verfahren der perplexen Öffentlichkeit präsentiert.  1. Die Verlagerung von allgemeinen zu Inselthemen: Eine Beobachtung Definition "allgemeine Themen": Dies sind Themen, die eine breite Relevanz für die gesamte Gesellschaft haben und oft komplexe, miteinander verknüpfte Probleme betreffen. Beispiele könnten sein: die Zukunft des Sozialstaats, umfassende Bildungsreformen, die Bewältigung des Klimawandels auf struktureller Ebene, oder die Sicherung der Wirtschaftsstabilität im Großen. Solche Themen erfordern o...

Blog versus Soziale Netzwerke

Nach einer langen Blog-Pause spüre ich, dass es an der Zeit ist, hier wieder mehr Energie zu investieren. Die vergangenen 6 Jahre glichen schreib- gedankentechnisch einer Wanderung, eher rastlos auf der Suche nach... Zuvor gab es einen Blog, Google+ und das eine oder andere Forum.  3  Bereiche und alle haben sich irgendwie ergänzt.   Von Google+ zu MeWe Die Zäsur kam 2019 mit dem bedauerlichen Ende von Google+. MeWe schien eine massentaugliche Alternative zu sein. Im Vergleich zu Google+ war es weniger raffiniert, was die Themengruppen und die Einbindung anderer Dienste anging, doch es war werbefrei und bot gute Diskussionsgruppen mit Chatfunktion. Leider konnte MeWe im deutschsprachigen Raum nie die nötige kritische Größe erreichen, um wirklich lebendig zu werden. Das finde ich tragisch, denn MeWe ist in vielerlei Hinsicht Facebook überlegen: kostenlos bis 16 GB Speicherplatz, werbefrei und mit unglaublich vielen Privatsphäre-Einstellungen. Aber der Mensch ist eben ...

Die "Ich-Gesellschaft": Eine Vertiefung

"Ich-Gesellschaft" beschreibt einen tiefgreifenden Wandel in westlichen Gesellschaften. Es geht darum, dass das individuelle Wohlergehen und die Selbstinteressen zunehmend Vorrang vor dem Gemeinwohl haben. Das ist an sich nicht unbedingt negativ; es hat zu mehr persönlichen Freiheiten, vielfältigeren Lebensstilen und einer stärkeren Betonung individueller Rechte geführt. Die extremere Ausprägung dieses Individualismus kann jedoch zu Nachteilen führen. Die Folgen der "Ich-Gesellschaft" Demografischer Rückgang Eine der tiefgreifendsten Folgen ist der demografische Rückgang . Wenn der Fokus hauptsächlich auf der persönlichen Erfüllung liegt, können traditionelle Familienstrukturen und die Idee, Kinder zu haben, weniger attraktiv erscheinen. Kinder zu bekommen bedeutet oft erhebliche persönliche Opfer, sowohl finanziell als auch in Bezug auf Zeit und Karriereentwicklung. In einer "Ich-Gesellschaft" können diese Opfer als Hindernisse für individuelle Bestrebu...

Digitaler Dauerstress: Das Zeitalter der 200 Zeichen

Wir leben in einer Welt aus Snippets. Gedanken werden in Bilder verpackt, "das Leben" findet in unzähligen Chat-Gruppen und Social-Media-Feeds statt. Wir zappen uns durch Regional- und Themengruppen und investieren massiv Zeit für: Das Gefühl, dabei zu sein . Den Wettbewerb um Aufmerksamkeit . Die Bestätigung durch Multiplikatoren . Die Jagd nach Reichweite . Die große Frage: Was bleibt davon? Hand aufs Herz: Was war vor einer Woche der Aufreger des Tages? Hat mein Beitrag wirklich etwas bewegt? Oft verpuffen unsere Gedanken im Minutentakt, überlagert von der nächsten Schlagzeile. In der virtuellen Welt gibt es keinen Feierabend. Stammtisch vs. Smartphone-Terror Der Vergleich hinkt nicht nur, er verdeutlicht das Problem: Merkmal Der echte Stammtisch Die virtuelle Welt Dauer 2–3 Stunden Fokus. 18–20 Stunden Dauerbeschallung. Ende Man geht nach Hause, bis nächste Woche. Die Benachrichtigungstöne hören nie auf. Gefühl Angeregt & kontrovers, aber abgeschlossen. Anstrengend, s...

KI - ein Versuch

  Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, ein Albtraum für Lehrkräfte der oberen Schulstufen (wer hat diese Arbeit geschrieben? usw), ein verlockendes Instrument für Journalisten  - bis  wie weit? Ich habe mal eine Nagelprobe gemacht. Google Gemini (Basisversion) hat von mir folgende Frage gekriegt: Wie sinnvoll ist es/kann es sein , Blogbeiträge mit KI zu verfassen? Gründe dafür, dagegen, gibt es schon Untersuchungen dazu? Hier Antwort 1 (von drei) nach 5 Sekunden KI-gestützte Blogbeiträge: Potenzial und Herausforderungen Die Verwendung von KI zum Erstellen von Blogbeiträgen gewinnt an Bedeutung. Es ist jedoch wichtig, die Vorteile und Herausforderungen , bevor man diese Technologie einsetzt. Vorteile: Effizienzsteigerung:  KI kann mühsame Aufgaben wie Recherche und Textgenerierung automatisieren, wodurch Zeit und Ressourcen gespart werden. Skalierbarkeit:  KI kann schnell und einfach große Mengen an Inhalten erstellen, was ideal für Unternehmen mit hohem B...